Die Schöck-Familien-Stiftung

 

„Zukunft durch Bildung“

ist der Wahlspruch der Schöck-Familien-Stiftung (SFS).

Die Schöck-Familien-Stiftung gemeinnützige GmbH wurde 2012 in auf Initiative von Sabine Schöck gegründet. Die Gesellschaft erfüllt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und hat ihren Sitz in Baden-Baden. Als neu gegründete gemeinnützige GmbH wurde die Schöck-Familien-Stiftung vom zuständigen Finanzamt vorläufig als gemeinnützig anerkannt. Alleiniger Gesellschafter ist die Eberhard-Schöck-Stiftung, deren Geschäfte Peter Möller führt.

Mit der Stiftung unterstützt die Familie Schöck derzeit Schul- und Berufsausbildungen in Indien, Deutschland und Afrika. Vorwiegend möchte sie bestehenden Vereinen und Stiftungen helfen, ihre Projekte erfolgreich auf- und auszubauen. Es liegt der Familie am Herzen, benachteiligten Menschen durch individuell angepasste Unterstützung, gute Bildung und Ausbildung ein erfolgreiches und verantwortungsvolles Leben zu ermöglichen. Wichtig sind ihr auch Natur- und Umweltschutz.

Über die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit der SFS und über zu fördernde Projekte entscheidet der Beirat in Anlehnung an die Förderrichtlinien der Stiftung. Der Beirat setzt sich zusammen aus Sabine Schöck (Vorsitzende), Felicitas Schöck, Simone Schöck, Sebastian Schöck und Robin Schöck, der gemeinsam mit Peter Möller die Geschäfte der Schöck-Familien-Stiftung führt. Peter Möller ist außerdem geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung,

Eberhard Schöck gründete als junger Ingenieur sein Bauunternehmen im Jahr 1962 und verhalf der heutigen Schöck AG mit seinen Erfindungen und unternehmerischen Fähigkeiten zum Erfolg. Die Schöck-Familien-Stiftung ist bereits die zweite gemeinnützige Einrichtung der Familie Schöck. Die erste, die Eberhard-Schöck-Stiftung (ESST) rief der Firmengründer bereits im Jahre 1992 ins Leben. Mit dieser ersten Stiftung hilft er erfolgreich in den Mittel- und Osteuropäischen Staaten, das Handwerk wieder zu beleben.
Sabine und Eberhard Schöck übertrugen einen Großteil ihrer Anteile von der Schöck AG auf die Stiftungen, damit machten sie diese zu den größten Aktionären.
Der durch die Mitarbeiter des Unternehmens erzielte Gewinn kommt somit zum Großteil gemeinnützigen Zwecken zu Gute.

Stiftungsbeiräte und Gründer

Von Links: Simone, Sebastian, Felicitas (Beiräte) und Robin Schöck (geschäftsführender Beirat)
Beiräte der Schöck-Familine-Stitftung
Sabine Schöck (Beiratsvorsitzende) und Eberhard Schöck (Gründer der Schöck AG und der ESST)
Sabine Schöck (Beiratsvorsitzende) und Eberhard Schöck (Gründer der Schöck AG und der ESST)

Die Zielsetzung der Schöck-Familien-Stiftung

Die Schöck-Familien-Stiftung gGmbH (SFS) leistet einen Beitrag zur Eindämmung von Not und Armut, Korruption, Krisen, Kriegen und Umweltzerstörung. Sie will insbesondere die Erziehungs- und Ausbildungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen verbessern. Sie betrachtet Erziehung und eine gute Ausbildung als eine elementare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und Wohlergehen. Die Schaffung dieser Grundlage ermöglicht langfristig den offenen Austausch zwischen Völkern und Kulturen sowie einen nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt.

Die SFS erfüllt ihren Zweck durch Förderung und/oder Durchführung von gemeinnützigen Projekten, die den oben genannten Zielen dienen. Diese finanziert sie überwiegend aus eigenen Mitteln, die aus den Dividenden der Aktien der Schöck AG stammen. Die aktuellen Förderschwerpunkte der SFS liegen in den Bereichen „Internationale Entwicklungszusammenarbeit“ mit regionalem Schwerpunkt Indien und Nepal sowie „Förder- und Sozialprojekte in Deutschland“ mit regionalem Schwerpunkt Baden-Württemberg.

Auszug aus den Förderrichtlinien (sinngemäß)

Wir fördern Projekte in den folgenden Bereichen mit den dazugehörigen Schwerpunkten:

Förderbereich I: Internationale Entwicklungszusammenarbeit

  • Regionaler Schwerpunkt: Indien und Nepal
  • Inhaltliche Schwerpunkte: Bildung, Berufsausbildung und Erziehung von sozial benachteiligten Menschen sowie Förderung der beruflichen Selbständigkeit und gesellschaftlich verantwortlichen Verhaltens
  • Betätigungsschwerpunkt: Unterstützung von Einrichtungen, in denen insbesondere Kinder und Jugendliche versorgt, untergebracht und ausgebildet werden

Förderbereich II: Förder- und Sozialprojekte in Deutschland

  • Regionaler Schwerpunkt: Baden-Württemberg
  • Inhaltliche Schwerpunkte: Bildung, Berufsausbildung und Erziehung von sozial benachteiligten jungen Menschen

Wichtig ist für uns ein hohes Maß an Eigeninitiative aller Beteiligten. Um die Eigenständigkeit von Projekten zu fördern, begrüßen wir eine finanzielle Eigenbeteiligung der Antragsteller, Projektbeteiligten und Begünstigten ausdrücklich.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Antragsteller können Vereine, Stiftungen, Organisationen und Personenvereinigungen sein, die gemeinnützige Projekte durchführen, deren Ziele sich an den Förderrichtlinien der SFS orientieren. Der Antragsteller muss vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sein, als Nachweis ist eine Kopie des letzten Freistellungsbescheides des Finanzamtes beizufügen.

Ergänzende Auswahlkriterien der Projekte

Zusätzliche Kriterien bei der Bewertung von Förderanträgen sind:

  • Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement der am Projekt beteiligten Personen
  • Zielgruppengerechte Projektrealisierung
  • Transparente inhaltliche und finanzielle Planung der Projekte
  • Effizienter Einsatz von Mitteln
  • Vorbildfunktion der Projekte und ihre Multiplizierbarkeit
  • Erfahrung des Antragstellers in der Projektarbeit
  • Auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit angelegte Projekte
  • Aktualität und Umsetzbarkeit des Themas

Bei ihrem Engagement legt die SFS Wert auf respektvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit, Transparenz, Umweltschutz sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Zudem muss in jedem Fall die Wahrung der Menschenrechte gewährleistet sein.

Umfang und Höhe der finanziellen Förderung

Wir unterstützen vorrangig Projekte deren Durchführungsorganisation und Empfänger sich finanziell beteiligen und Eigeninitiative zeigen. Eine Vollfinanzierung von Projekten ist in der Regel nicht möglich. Über die maximale Fördersumme von Projekten wird jeweils im Einzelfall entschieden. Die maximale Förderdauer von Projekten beträgt zwei Jahre, Anschlussförderungen sind dabei grundsätzlich möglich. In begründeten Ausnahmen kann von der maximalen Förderdauer abgewichen werden.

Ausschluss der Förderung

Obwohl wir uns bei der Förderung einen weiten Handlungsspielraum offenhalten, werden Projekte, bei denen ein oder mehrere der nachfolgenden Kriterien zutreffen, von uns generell nicht gefördert:

  • der Inhalt des Projekts liegt außerhalb der thematischen Schwerpunkte der SFS
  • das Projekt hat einen vorwiegend politischen oder religiösen Hintergrund
  • es wird ausschließlich die Finanzierung administrativer Kosten (Reise-/Druckkosten, Werbung etc.) beantragt